Sehschule /
Orthoptik /
Kindersprech­stunde

Das Wort „Sehschule“ ist ein alter Begriff, vermutlich aus dem frühen 20. Jahrhundert stammend.

Er ist rechtlich nicht geschützt und wird für verschiedene Behandlungsmethoden für das Auge benutzt.

Vorsorge für gutes Sehen sollte bereits in den ersten 6 Lebensmonaten in der Sehschule durchgeführt werden, denn so früh kann man bereits Fehlentwicklungen vom Auge und den damit verbundenen Gehirnanteilen erkennen.

In der Praxis (oder einer Augenklinik) werden in der Sehschul- oder Kindersprechstunde vom Augenarzt diagnostische Verfahren eingesetzt, welche die exsistenten Sehfunktionen (Sehschärfe, beidäugiges Sehen, Stereosehen, Stellungsfehler) meist bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen prüfen und damit die Funktionalität des Sehens feststellen.

Fachkräfte, die so genannten Orthoptistinnen, führen dabei die wichtigen Messungen in einer kindgerechten und angenehmen Umgebung durch.

Mit dem Augenarzt zusammen wird dann eine Diagnose gestellt. So können Fehlsichtigkeiten (z.B. Kurzsichtigkeit), Schwachsichtigkeit (Amblyopie), verstecktes und manifestes Schielen, Augenmuskellähmungen und neurologische Defizite aufgedeckt werden.

Alle diese durchgeführten Untersuchungen und Verfahren sind wissenschaftlich untersucht und im Rahmen der evidenzbasierten Medizin anerkannt und erfolgversprechend.