ISO9001

Die Technik der Behandlung mit dem EXCIMER-LASER

Der EXCIMER-LASER ist ein Kaltlichtlaser und arbeitet im unsichtbaren ultravioletten Spektrum mit der Wellenlänge 193 nm. Auf einer Fläche von 6-7mm der zentralen Hornhaut dringt der Strahl nur wenige Tausendstel Millimeter (25 µm) in das Hornhautgewebe ein und trägt computergesteuert mit hoher Präzision feinste Teilchen von Hornhautgewebe ab.

Dies erfolgt mit sehr großer Präzision, damit wieder glatte Flächen entstehen, was für ein ungetrübtes Sehen nach der Operation Voraussetzung ist. Mit der vorher berechneten Energie des Laserstrahls wird die Hornhautkrümmung eines kurzsichtigen Auges so umgeformt, dass sich die Lichtstrahlen aus der Ferne wieder auf der Netzhaut vereinigen.  In 98% der Fälle ist danach ein scharfes Sehen ohne Brille oder Kontaktlinsen möglich.

Vorteile des LASIK-Schnitt

Bei der LASIK-Behandlung wird nicht an der Ober- fläche der Hornhaut behandelt, sondern in deren tieferen Schichten: Mit einem computergesteuerten "Miniatur Hobel" (Keratom) wird ein 160-180µm dünnes Scheibchen (Flap) teilweise geschnitten und wie ein Buchdeckel an einem Scharnier aufgeklappt.

Die Hornhaut, im Zentrum ca. 0.5 bis 0.6 mm dick, wird dann in den tieferen Hornhautschichten verdünnt, um die geplante Brechkraftänderung zu erreichen. Anschließend wird das Hornhautscheibchen (Flap) wieder zurückgelegt. Es saugt sich fest und braucht nicht durch eine Naht befestigt werden. Anders als bei der PRK entsteht so keine schmerzhafte Wunde, weil durch den Hornhautdeckel wieder ein glatter Wundverschluß mit der eigenen Hornhaut entsteht.  

Grundregeln für die LASIK

Zur Erreichung eines möglichst guten Operations- ergebnisses haben sich international einige LASIK-Grundregeln durchgesetzt. So sollte die Dicke des Hornhautscheibchens (Flap) ca. 160 µm betragen. Die Restdicke der Hornhaut sollte (nach Abzug von Flapdicke und Gewebe-Abtrag) 250 µm nicht unter- schreiten und die Größe der Behandlungszone sollte 6.0 - 6.5 mm betragen.

Das Risiko nach einer LASIK-Operation schlechter zu sehen als vorher, ist sehr gering. Wie jede Operation, so hat auch dieser Eingriff ein mögliches Restrisiko oder Nebenwirkungen. Bei Lasik liegt die Komplikationsrate unter 1%. Über Ihr individuelles Risiko werden Sie im Vorgespräch aufgeklärt.

Beratungsgespräch und Voruntersuchungen Ihrer Augen

Wenn Sie sich nach ausführlicher Beratung und Information durch Ihren Augenarzt für eine Laser-Operation entschieden haben, erfolgt eine um- fangreiche Untersuchung aller Augenabschnitte und der verschiedenen Sehfunktionen. Planen Sie dafür bitte 1 Stunde ein. Am besten bringen Sie für die Heimfahrt einen Begleiter mit, da auch bei medikamentös erweiterter Pupille untersucht wird.

Es erfolgen genaue Bestimmungen des Brechwertes Ihres Auges (bei enger und erweiterter Pupille). Die Hornhautdicke wird mit Ultraschall bestimmt. Ein exaktes Oberflächenbild Ihrer Hornhaut (Topographie) wird aufgezeichnet. Daher müssen Kontaktlinsenträger vor der Operation eine Tragepause von einigen Tagen (bei weichen) bis zu 2 Wochen (bei harten Kontaktlinsen) einlegen. 

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