ISO9001

Für wen Vorsorge besonders wichtig ist!

Patienten mit Diabetes haben das Risiko, stark sehbehindert oder blind zu werden. Für sie ist die Augenvorsorge mindestens einmal jährlich ein Muss. Auch Rheuma kann zu Augenschäden führen. Besonders gefährdet sind zudem Menschen mit Durchblutungsproblemen, familiärer Vorbelastung, starker Kurzsichtigkeit oder Blutdruckschwankungen.

Bei Kleinkindern sollte etwa um das zweite Lebensjahr herum eine Vorsorgeunter- suchung der Augen erfolgen. Alle Auto-, LKW- oder Motorradfahrer sollten möglichst einmal im Jahr einen Sehtest machen und dabei ihre Sehschärfe, das Gesichtsfeld, das Dämmerungs- und Farbensehen sowie ihre Blendungsempfindlichkeit prüfen lassen.

Empfohlene Vorsorge-Intervalle

Mit 6 - 12 Monaten

Alle Risikokinder (Fehlsichtige Eltern, Frühgeburten,
familiäre Augenerkrankungen)

Ab 2. Lebensjahr

Schiel-/Amblopie-(Schwachsichtigkeit) Vorsorge

Bis 20. Lebensjahr

Netzhaut-Vorsorge, bei Kurzsichtigkeit früher, alle 2 Jahre

Ab 40. Lebensjahr

Glaukom-/Netzhautvorsorge alle 3 Jahre

Ab 50. Lebensjahr

Glaukom-/Netzhautvorsorge alle 2 Jahre

Ab 60. Lebensjahr

Glaukom-/Netzhautvorsorge jedes Jahr

Ab 70. Lebensjahr

Netzhautvorsorge alle 6 Monate

Für die Diagnose von Krankheiten reicht ein Sehtest beim Optiker übrigens nicht aus, denn dort wird nur die Sehschärfe untersucht. Augenkrankheiten können nur Ärzte diagnostizieren.

Die Vorsorge beim Augenarzt wird nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Sie zählt zu den sogenannten individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL). Ein ungetrübtes Augenlicht ist jedoch allemal das Geld wert. Ein Sehnnerv-Check und die Augendruckmessung kosten 20 Euro.

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