ISO9001

Diagnose durch Augendruckmessung

Zur Festlegung der Diagnose eines Glaukoms stehen uns mehrere Methoden zur Verfügung. Da das Glaukom in den meisten Fällen mit einem erhöhten Augendruck einhergeht, ist die Messung des Augendrucks einer der wichtigsten Parameter. Es gibt zwei häufig verwendete Methoden: Entweder wird der Druck mit einem feinen Luftstrahl gemessen oder mit einem Tonometer, das sanft aufs Auge gedrückt wird.

Die Augendruckmessung dauert 2 Sekunden und häufig ist es erforderlich, Messungen über einen Zeitraum von Tagen oder Wochen mehrfach durchzuführen. Grundsätzlich gilt ein Augendruck unter 20 mmHg – sofern keine weiteren Anzeichen für ein Glaukom vorliegen – als unbedenklich.

Bei Werten zwischen 20 bis 24 mmHg sollten häufiger Kontrolluntersuchungen durchgeführt werden. Bei Werten oberhalb 25 mmHg ist das Vorliegen und baldige Auftreten eines Glaukomschadens sehr wahrscheinlich.

Diagnose durch Sehnervuntersuchung

Die morphologische Untersuchung des Sehnerven- schadens im Frühstadium erfolgt durch die traditionelle Fundusbeurteilung an der Spaltlampe oder mit Hilfe der Laserscanning-Fotografie, ein neuartiges und sehr nützliches Verfahren, um auch geringste Veränderun- gen und Schädigungen am Sehnervenkopf zuverlässig für Arzt und Patient sichtbar zu machen.

Das heimtückische an der Glaukomerkrankung ist, dass die frühen Funktionsausfälle zunächst nicht vom Patienten bemerkt werden können. Nur eine sorgfältige augenärztliche Untersuchung vermag solche Schäden aufzudecken.

Diagnose durch Gesichtsfeldmessung

Eine weitere Methode zur Festlegung der Diagnose eines Glaukoms ist die regelmäßige Vermessung des Gesichtsfeldes. Sie belegt eine beginnende oder bereits fortgeschrittene Glaukomschädigung.

Die Untersuchung des Gesichtsfelds zeigt an, ob bereits ein funktioneller Sehnervenschaden – der sogenannte Gesichtsfeldausfall – eingetreten ist.

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