ISO9001

OCT - Optische Cohärenz Tomographie

Mit dieser Technik können Schnittbilder des Augenhintergrundes in hoher Auflösung aufgenommen werden. OCT funktioniert ähnlich wie eine Ultraschalluntersuchung. Statt Schallwellen werden allerdings Laser- strahlen dazu verwendet, die Gewebe- dichte für verschiedene Schichttiefen darzustellen.

Die Verwendung eines Lasers ermöglicht eine etwa 20 x so hohe Auflösung wie beim herkömmlichen Ultraschall. So kann die Dicke der Netzhaut in verschiedenen Bereichen exakt abgebildet werden.

Die OCT-Untersuchung ist als modernes Untersuchungsverfahren bei vielen Erkrankungen am Augenhintergrund sinnvoll. Dazu gehört beispielsweise eine Lochbildung der Netzhautmitte (Makula- foramen), die auf dem Schnittbild nachgewiesen werden kann. Ebenfalls ist die Untersuchung sinnvoll beim Grünen Star (Glaukom).

Die Durchführung einer OCT kann auch bei anderen Erkrankungen der Netzhaut lohnenswert sein, wenn diese mit einer Dickenzunahme der Netzhaut, mit einer Wassereinlagerung oder mit einer Abhebung einhergehen. Zu diesen Erkrankungen zählen beispielsweise die altersbedingte Makuladegeneration (Zugrundegehen von Gewebe in der Netzhautmitte), Netzhautveränderungen durch Zuckerkrankheit (Diabetische Retinopathie) sowie Tumore am Augenhintergrund. Diese Erkrankungen können eventuell schon erkannt werden, bevor sie sich in anderen Untersuchungen zeigen.

Die Untersuchung dauert 1 Minute, ist berührungs-/schmerzfrei und erfordert eine erweiterte Pupille (Mydriasis).

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