
Zur Festlegung der Diagnose eines Glaukoms stehen uns mehrere Methoden zur Verfügung. Da das Glaukom in den meisten Fällen mit einem erhöhten Augendruck einhergeht, ist die Messung des Augendrucks einer der wichtigsten Parameter. Es gibt zwei häufig verwendete Methoden: Entweder wird der Druck mit einem feinen Luftstrahl gemessen oder mit einem Tonometer, das sanft aufs Auge gedrückt wird.
Die Augendruckmessung dauert 2 Sekunden und häufig ist es erforderlich, Messungen über einen Zeitraum von Tagen oder Wochen mehrfach durchzuführen. Grundsätzlich gilt ein Augendruck unter 20 mmHg – sofern keine weiteren Anzeichen für ein Glaukom vorliegen – als unbedenklich.
Bei Werten zwischen 20 bis 24 mmHg sollten häufiger Kontrolluntersuchungen durchgeführt werden. Bei Werten oberhalb 25 mmHg ist das Vorliegen und baldige Auftreten eines Glaukomschadens sehr wahrscheinlich.